Big Data Technologie für KMU

Internationale Konzerne sind den Umgang mit riesigen Datenmengen gewohnt und praktizieren ihn bereits seit vielen Jahren. Nur der Mittelstand hinkt dem hinterher, wie unlängst eine Studie des Hightech-Unternehmens Bitkom herausfand: Über 50 Prozent der KMUs werten aus ihren Daten auch personenbezogene Daten wie Einkaufsverhalten oder Wohnorte aus. Eine IT-gestützte Auswertung verwenden neun von zehn mittelständische Unternehmen – hierbei handelt es sich überwiegend um Stammdaten, die im Geschäftsalltag des Unternehmens benötigt werden. Und lediglich sieben Prozent der Mittelständer setzen Big Data um – angekommen ist Big Data bei den KMUs also tatsächlich noch nicht.

Warum die Auswertung großer Datenmengen so wichtig für KMUs ist

Warum die Auswertung großer Datenmengen so wichtig für KMUs istDer richtige Umgang mit großen Datenmengen wird nach und nach immer wichtiger für den Geschäftsalltag werden. Fast überall gibt es Informationen, die für Geschäftsentscheidungen genutzt werden können. Um diese effektiv zu nutzen, sollten jedoch ein paar gewisse Grundkenntnisse in der Analyse vorhanden sein. 7 Tipps für den Erfolg mit Big Data liefert zum Beispiel das Whitepaper des Datendienstleisters Tableau. Warum nun ist Big Data für Unternehmen so wichtig?

Daten sind sehr wichtig, um in vielen unterschiedlichen Bereichen bessere Entscheidungen treffen zu können. Diese Geschäftsbereiche beginnen beim Marketing, der Produktentwicklung und gehen hin bis zur Mitarbeitersuche. Eine Statistik von Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee und ergab, dass Unternehmen, die ihre Daten auswerten, im Schnitt fünf Prozent produktiver und sechs Prozent profitabler arbeiten. Verwunderlich ist dieses Ergebnis keinesfalls, denn bestimmte Algorithmen und Daten sind treffsicherer und aussagekräftiger als menschliche Entscheidungen. Inzwischen gibt es Firmen wie www.nextdbi.com die mit dem Kunden zusammen die Daten auswerten, um schneller Entscheidungen treffen zu können.

Wie kommen solche Datenmengen zustande?

Diese großen Datenmengen entstehen durch die verschiedensten neuen Technologien, die KMUs dabei unterstützen, innovativer und agiler zu arbeiten. Im Wesentlichen stammen diese Daten aus drei unterschiedlichen Bereichen:

  • Bilddaten wie Bilder und Grafiken
  • Daten aus Social Media Netzwerken
  • Maschinengenerierte Daten aus Buchhaltung, Controlling etc

Durch eine schnelle Auswertung dieser riesigen Datenmengen wird eine gute Grundlage für wichtige Geschäftsentscheidungen geschaffen. Nur KMUs, die jetzt beginnen, diese Datenmengen zu analysieren, werden auch künftig am Markt erfolgreich aufgestellt sein. So können beispielsweise Mittelständler aus dem Konsumgütersektor auf Kundenverhalten reagieren und so bei veränderten Konsumverhalten unverzüglich agieren und einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Unternehmen mit Produktion sind in der Lage mithilfe maschinell erzeugter Daten ihre Fertigungsprozesse zu optimieren. Experten gehen davon aus, dass die Datenmenge in Zukunft noch deutlich steigen wird. Dann wird eines der Kernthemen sein, einen Wettbewerbsvorteil aufgrund der Filterung von entscheidungsrelevanten Daten aus dieser Flut vorzunehmen, um schneller auf bestimmte Ereignisse reagieren zu können. Die neue IT muss dabei vier Herausforderungen erfüllen:

  • Verarbeitung großer Datenmengen
  • Analyse großer Datenmengen
  • Bereitstellung großer Datenmengen
  • Speicherung großer Datenmengen

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